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Baugenehmigung?

Hinweise zum Baurecht

Worauf müssen Sie achten, wenn Sie sich als Privatperson einen Naturwagen oder eine Naturlodge in den Garten, Park oder Ihre Grünanlagen stellen? Benötigen Sie eine Baugenehmigung, einen Energiepass oder eine Stellplatzgenehmigung? Sie sollten auch die variierende Energieversorgung und Abwasserentsorgung bedenken.
Genauere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung, insbesondere zu den bei Ihnen vor Ort gültigen Bestimmungen. Natürlich kann Ihnen auch jedes Bauunternehmen oder ein Architekt diese Fragen beantworten, aber vorab erhalten Sie von uns bereits
einige Hinweise zur ersten Orientierung, aber Naturwagen & Lodges möchte Ihnen schon im Vorfeld einige Informationen zur ersten Orientierung zur Verfügung stellen. Ein Gang zur Gemeindeverwaltung wird Ihnen dann weiteren Aufschluss bzgl. der in Ihrer Gegend geltenden besonderen Bestimmungen geben.

Brauchen Sie eine Baugenehmigung?

Auch wenn Sie kleine Gebäude als dauerhafte Aufenthaltsräumlichkeit nutzen möchten, ohne diese zum Unterbringen von Gartengeräten oder ähnlichen verwenden zu wollen, sind diese in Deutschland grundsätzlich genehmigungspflichtig. Selbst bei Gartenhäusern kann es Einwände geben.
In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie sich diesbezüglich bei Ihrer Gemeinde gleich zu beginn Ihrer Planung nach den jeweiligen Bedingungen und Bestimmungen bei Ihnen vor Ort erkundigen. Es hat sich bewährt, dass sich unsere Kunden von unserem Downloadbereich auf unserer Webseite die druckfähigen Grundrisse unserer verschiedenen Modelle ausdrucken, um diese dem bauamt vorzulegen, wie nachfolgende Druckbeispiele.

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Um den Bauantrag kommwen Sie also nicht herum, den Sie i.d.R. bei der Gemeinde einreichen müssen. Bevor Sie ein Wohngebäude aufbauen, auch wenn es ein Naturwagen ist, muss oder sollte Ihr erster Gang zur Gmeinde sin. Meist reicht auch eine Anmeldung, da Carports, Gartenhäuser oder auch Baumhäuser zu den „untergeordneten Gebäuden“ zählen.

Wo erhalte ich so einen Bauantrag?

Sie benötigen behördlich vorgeschriebene Vordrucke, die Sie z.B. im Handel oder auch über die Webseite Ihres Landesministeriums erhalten.
Der Antrag ist wie bereits erwähnt, bei der Gemeinde vorzulegen, unterzeichnet vom Antragsteller (und ggf. vom Architekten oder Zimmermeister).

Üblicherweise legt Ihre Gemeinde den Bauantrag nach ihrer Entscheidung dem Landratsamt (Bauaufsichtsbehörde) vor. Nach Prüfung des Antrages wird über die Genehmigung, auch unter Umständen mit einer Begehung vor Ort, entschieden.

Sichern Sie sich ab:
Halten Sie Rücksprache in Ihrer Nachbarschaft. Erzählen Sie von Ihren Plänen, legen Sie ggf. Zeichnungen oder Skizzen vor und klären rechtzeitig die Billigung Ihrer Mitwelt.
Die Zustimmung der Nachbarn ist wichtig für das Genehmigungsverfahren.

Wenn Sie einen Naturwagen oder eine Naturlodge aufstellen wollen, ist relevant, ob die Lage innerhalb Ihrer Gemeindegrenze oder das Grundstück abgelegen ist. Nicht immer ist die Vermutung richtig, dass Sie auf einem einsamen Grundstück leichter eine Erlaubnis erhalten.

Öffentliche Interessen wie der Bund Naturschutz, die Landwirtschaftskammer, das Wasserwirtschaftsamt und viele andere müssen berücksichtigt werden. Unter Umständen muss der Flächennutzungsplan geändert werden. Die Ausführung kann leichter sein, wenn Sie innerhalb der Gemeindegrenzen unsere Wagen und Lodges aufstellen möchten. Ihre Gemeindeverwaltung kann Sie hier gut beraten. Nehmen Sie dafür einen Grundriss zum Amt mit für das Objekt, welches Sie realisieren möchten.

Die Wahl des Standobjektes

Sie haben die besten Aussichten für eine fundiert ordnungsmäßige Ganzjahresnutzung auf Nutzflächen, welche im Bebauungsplan als Mischgebiet für Wohn- und Gartengrundstücke ausgewiesen sind. Möglicherweise muss eine Anfrage auf Umnutzung gestellt werden.
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Bauamt.
Selten entpuppen sich Freizeitgrundstücke als günstige Gelegenheit zum naturnahen Wohnen. Autarke Grundstücke sollten geprüft werden auf Ihre Nutzbarkeit als Feriengrundstück.. Auch ist die Definition eines Freizeitgrundstückes nicht eindeutig. Es muss sich abgesichert werden, was gerade auf abgelegenen Naturflächen erlaubt ist und was nicht. Arbeiten Sie mit Ihrer Behörde zusammen, klären Sie ab, was aufgestellt werden darf oder nicht. Schon eine Zaunerrichtung kann zu Problemen führen.

Sie wollen einen Naturwagen als Erstwohnsitz nutzen?

Es bietet sich hierfür an, sich einen geeigneten Campingplatz zu suchen, welcher Dauercamping überhaupt auch anbietet. Klären Sie mit dem Betreiber der Anlage sowie der Gemeindeverwaltung, ob Sie einen Wohnsitz auf dem Platz anmelden können. Auch hier müssen Auflagen berücksichtigt werden. Einige Bundesländer sind sehr offen für dieses Thema, andere nicht.
Auch wenn sich das ganzjährige Leben in einem Naturwagen oder auch einer Lodge von einem anderen finanziellen Standpunkt darstellt als der Erwerb eines Grundstückes oder Hauses, ganz zu schweigen von der überaus reizvollen Vorstellung: bedenken Sie bei allem nichts desto trotz, dass Sie sich auch nach außen hin mit einer Adresse auf einem Campingplatz als Erstwohnsitz präsentieren können müssen, was nicht in jeder Lebenssituation geeignet sein könnte.

Gewerbliche Nutzer

Bei einer gewerblichen Nutzung von Naturwagen und Naturlodges gelten zum Teil andere Vorschriften. Zur verbindlichen Absicherung sprechen Sie Ihr Bauamt an.

 

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